Myanmars schwierige Reformagenda

Mit Friedensverhandlungen im benachbarten Thailand hofft Aung San Suu Kyi, politischen Druck abzubauen

  • Von Thomas Berger, Yangon
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Aung San Suu Kyi und Armeechef Min Aung Hlaing

Über konkrete Inhalte drang noch nichts nach außen. Doch die Tatsache, dass sich über das Wochenende im thailändischen Chiang Mai Vertreter der myanmarischen Regierung und verschiedener Rebellengruppen zu informellen Gesprächen trafen, darf bereits als weiterer kleiner Erfolg im Aussöhnungsprozess gelten. Zusätzlich zu den zehn bewaffneten Gruppen von ethnischen Minderheiten, die schon das Nationale Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet haben, nahmen nun auch die Karen National Union, die Karen National Progressive Party und der Restoration Council of Shan State (RSCC) teil. Von einer »Road Map zum Föderalismus«, über die man diskutiert habe, berichtete Saw Mutu Say Poe, Vorsitzender der Karen National Union. Der Umbau, um den regionalen Gliederungen mehr Selbstverwaltungsrechte einzuräumen, ist ein Knackpunkt im laufenden Friedensprozess. Er könne nur schrittweise erreicht werden, räumte Saw Mutu Say Poe ein.

Nötig ist, wie RCSS-Spr...

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