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Somalier verklagt Bundesrepublik wegen US-Drohnenangriff

Münster. Das Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt seit Mittwoch die Klage eines Somaliers, der die Bundesrepublik nach einem tödlichen US-Drohnenangriff in seinem Heimatland zur Verantwortung ziehen will. Zum Auftakt der Berufungsverhandlung wurden zwei Zeugen vernommen. Der Kläger selbst erschien nicht, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Somalier klagt in Deutschland, weil sein Vater bei einem US-Drohnenangriff 2012 getötet worden sei, der über den US-Militärstandort im rheinland-pfälzischen Ramstein erfolgt sei. Der Kläger argumentiert, die Bundesrepublik habe ihre Schutzpflichten aus dem Grundgesetz verletzt. Das Kölner Verwaltungsgericht hatte die Klage 2016 abgewiesen - der Vater sei tragisches ziviles Opfer. dpa/nd

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