Krank im digitalen Räderwerk

Schafft sie es? »Die Hochhausspringerin« von Julia von Lucadou

  • Von Benjamin Trilling
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Tendenzen in der Gesellschaft ein dystopisches Zerrbild vorzuhalten, das zeichnete schon die Klassiker aus. In »1984« beschäftigte sich George Orwell mit totalitären Staaten im 20. Jahrhundert, und Aldous Huxley warnte in »Schöne neue Welt« vor der Unmündigkeit des Konsumismus.

In ihrem Debütroman »Die Hochhausspringerin« knüpft Julia von Lucadou an diese Tradition an. In einem nicht näher verorteten Stadtstaat bilden glänzende und geleckte Hochhäuser einen Moloch aus Stahl und Glas. Kameras sind überall, doch die Bewohner dieser Welt kontrollieren sich auch von allein, wenn sie sich gleich in mehreren Jobs abstrampeln und in Mitarbeiter-Rankings die Konkurrenz im Blick behalten. Wer es nicht packt, wird in die Peripherien »relokalisiert«, wo Armut und Arbeitslosigkeit grassieren.

Von dort stammt auch Riva, die Hochhausspringerin. Sie hat eine der vielen im TV übertragenen Castings durchlaufen und darf in eine glamouröse Leistungswelt e...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 543 Wörter (3790 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.