»Noch einmal würde ich es nicht packen«

Gustaf Sparr hat sein Geld in der Musikbranche verdient. Nach seiner Kündigung stieg er auf Grundschullehrer um. Das Referendariat beschreibt er als Überforderung.

  • Von Gabriele Summen
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Herr Sparr, Sie haben die meiste Zeit Ihres beruflichen Lebens in der Musikbranche gearbeitet. Was genau haben Sie gemacht?

Nach diversen Praktika und Kurzzeitstellen bei Plattenlabels habe ich bei einem Online-Verkaufsportal für elektronische Musik gearbeitet. Das war ein Laden mit Hauptsitz in Denver und einer letztlich furchtbaren, typisch amerikanischen Unternehmenskultur. Das klassische Ding: Zu Beginn des Jahres wird eine Zielvorgabe für den Wachstum gestellt und die wird dann gnadenlos durch die Hierarchie nach unten gedrückt. Nach sechs Jahren wurde ich zu einem spontanen Skype-Meeting mit meinem Vorgesetzten in Denver beordert und fristlos entlassen. Das Gespräch dauerte vielleicht vier Minuten.

Das war der Anlass für Sie, komplett umzusatteln?

Nicht direkt. Durch eine Abfindung konnte ich mir ein paar Coaching-Sessions leisten. Irgendwann wurde mir klar, dass ich einen Job wollte, der mir mehr Freude bereitet u...

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