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Deutsche Bank und Commerzbank kurz vor Aufnahme von Fusionsgesprächen

Verdi sieht mindestens 10.000 Arbeitsplätze gefährdet.

  • Lesedauer: 1 Min.

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Berlin. Die beiden größten deutschen Privatbanken, Deutsche Bank und Commerzbank, stehen nach Informationen der Zeitung »Welt« kurz vor der Aufnahme offizieller Sondierungsgespräche über eine mögliche Fusion. Die Vorstände beider Geldhäuser sondieren schon seit geraumer Zeit im kleinem Kreis, ob die beiden Geldhäuser zusammenpassen könnten.

Lesen Sie dazu: Nichts aus der Krise gelernt. Simon Poelchau hält nichts vom Wunsch der Großen Koalition nach einer Fusion zwischen Commerzbank und Deutscher Bank

Über einen Zusammenschluss der beiden Frankfurter Geldhäuser wird seit Monaten spekuliert. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte im vergangenen Jahr beklagt, hiesige Banken hätten nicht mehr die »Größenordnung und die Globalität«, die notwendig sei, um Unternehmen bei ihren Geschäften weltweit zu begleiten.

Die Gewerkschaften warnen dagegen vor einem möglichen Zusammenschluss der Banken. Verdi sieht mindestens 10.000 Arbeitsplätze gefährdet. Durch eine Fusion entsteht nach Ansicht der Gewerkschaft auch kein »nationaler Champion«, weil beide Banken bereits jetzt alle Anforderungen der deutschen Wirtschaft erfüllen könnten, erklärte Verdi kürzlich. dpa/nd

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