Spur der Schmerzen

Unverzichtbares Werk: Heute wäre Christa Wolf 90 Jahre alt

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Christa Wolf auf einer Veranstaltung zum 50. Jahrestag der Bücherverbrennung 1933 in Berlin.

Wir haben dieses Land geliebt.« Ein Satz über die DDR, es ist die innere Stimme der Erzählerin im Roman »Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud« von Christa Wolf, erschienen 2010. Jahre zuvor, im Buch »Was bleibt«, die Worte: »Wir, angstvoll doch auch, dazu noch ungläubig, traten immer gegen uns selber an, denn es log und katzbuckelte und geiferte und verleumdete aus uns heraus, und es gierte nach Unterwerfung und Genuss.« Am Schluss des Romans »Stadt der Engel« taucht ein schwarz geflügelter Bote auf.

Christa Wolf, 2011 gestorben, aber 1929 geboren. Das ist wichtiger. Sie bleibt in ihren Büchern - von »Der geteilte Himmel« bis »Kassandra«, von »Kindheitsmuster« bis »Medea« - eine Autorin der Sorge und der Zwiesprache. Sorge darüber, dass in errungener Welt nicht genügend darauf geachtet würde, was verloren gehen könnte, an fragloser Verpflichtung zu Güte und friedlicher Begegnung. Zwiesprache ist Interesse an den Erklärun...

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