Werbung

Liberale Schaumschläger

Stefan Otto wundert sich über den plötzlichen Regierungswillen der FDP

  • Von Stefan Otto
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

FDP: Liberale Schaumschläger

Die FDP präsentiert sich aktuell politisch so kurzsichtig, dass es geradezu bedenklich wirkt. Allen Ernstes hat Parteichef Christian Lindner verkündet, die FDP stehe für neue Verhandlungen über eine Regierungsbeteiligung unter Kramp-Karrenbauer bereit, sollten Union und SPD ihr Bündnis auflösen. War es nicht gerade Lindner, der einem Jamaika-Bündnis eine Abfuhr erteilte? Nach wie vor müsste die FDP auch mit den Grünen eine Koalition bilden. Und dass das jetzt klappen könnte, scheint ausgeschlossen zu sein.

Dafür reicht nur ein Blick auf Lindners Vorschlag einer »Klimadividende« vom Sonntag: Die Einahmen aus dem Verkauf von CO2-Emissionsrechten will er erhöhen und sie an die Bürger auszahlen, um möglichen Protesten wie in Frankreich zuvorzukommen. Dann könnten die Bürger trotz gestiegener Preise in den Urlaub fliegen, so Lindners Idee. Das ist offenbar »professioneller Klimaschutz«, wie ihn der FDP-Chef anlässlich der Schülerstreiks gefordert hat. Die Grünen dürften darüber nur den Kopf geschüttelt haben.

Im Hinblick auf die kommenden Bundestagswahlen könnte ein schwarz-grünes Bündnis durchaus eine Option werden - ohne FDP. Die dürfte in ihrer derzeitigen Verfassung Schwierigkeiten haben, überhaupt die Fünf-Prozent-Hürde zu nehmen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen