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Stadt will Stasi-Behörde nicht ziehen lassen

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Frankfurt (Oder). Der Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), René Wilke (LINKE), will einen Abzug der Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde verhindern. Die Stadt würde es begrüßen, wenn sie künftig auch weiter Archivstandort bliebe, betonte Wilke in einem offenen Brief unter anderem an die Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), den Stasi-Bundesbeauftragten Roland Jahn und Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). In Frankfurt (Oder) gebe es derzeit 55 Arbeitsplätze. Käme es zu einem Standortwechsel, bestünde die Gefahr, das Wissen verloren ginge. Das neue Konzept zur langfristigen Sicherung des Stasi-Unterlagenarchivs im Bundesarchiv sieht in den neuen Ländern je einen Archivstandort vor, an dem Akten fachgerecht aufbewahrt werden können. In Brandenburg gibt es bislang zwei: in Frankfurt (Oder) und in Cottbus. Über den endgültigen Standort entscheidet der Bund. dpa/nd

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