Sri Lankas brüchiger Frieden

UNO kritisiert mangelnden Fortschritt bei der Umsetzung der Versöhnungsmechanismen

  • Von Vina Thiru, Colombo
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Bürgerkrieg in Sri Lanka ist auf dem Papier seit zehn Jahren beendet. Dennoch herrscht zwischen den Tamilen und der singhalesischen Mehrheit immer noch Feindschaft. Zwar stimmten die sri-lankischen Regierungsdelegierten diese Woche beim UN-Menschenrechtsrat in Genf zu, die 2015 verabschiedete UN-Resolution zur Versöhnung weiter mitzutragen, doch das kann über den Unmut in Sri Lanka nicht hinwegtäuschen: die tamilische Minderheit, aber auch Präsident Maithripala Sirisena und singhalesische Nationalist*innen sind unzufrieden.

Diesen Mittwoch und Donnerstag fanden in Genf Gespräche mit Delegierten der sri-lankischen Regierung statt, nachdem die für die Sri Lanka-Resolution zuständige UN-Kerngruppe sowie das Büro des Hochkommissariats für Menschenrechte (OHCHR) je ihren Bericht zur Lage von Versöhnung, Verantwortlichkeit und Menschenrechten zur Diskussion stellten. Das OCHCR kritisiert zwar schleppenden Fortschritt, die Resolution...

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