Zurück am Ursprung des Übels

Ein Sammler übergibt der TU Berlin das größte Archiv antisemitischer Bilder.

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Arthur Langerman sammelt seit fast 60 Jahren Bilder mit antisemitischen Motiven.

Jüdinnen und Juden gezeichnet als krummnasige kapitalistische Weltverschwörer, bettelnde Lumpensammler und bolschewistische Agenten: Es sind widerliche Darstellungen, die der belgische Sammler Arthur Langerman zusammengetragen hat. Seit 1961 hat sich der in Brüssel lebende Sohn jüdisch-polnischer Einwanderer daran gemacht, Bilder mit antisemitischen Motiven zu sammeln. »Ich habe mit dem Sammeln begonnen, weil ich verstehen wollte, wieso die Menschen einen so tiefsitzenden Hass auf Juden haben«, sagt Langerman. Der 77-Jährige wuchs in einem Waisenhaus in Antwerpen auf, nachdem seine Eltern 1944 in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert worden waren. Rund 30 seiner Familienangehörigen wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Nur seine Mutter überlebte die Schoah. »Wenn ich mir die antisemitischen Bilder anschaue, verstehe ich, wie es zu der unglaublichen Tragödie des Massenmords an den europäischen Juden kommen konnte«, so Lang...

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