Moskau wollte es kaum glauben

Vor 100 Jahren wurde in Ungarn die Räterepublik proklamiert.

  • Von Christian Stappenbeck
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
Denkmal für die Räterepublik. Die 1969 von István Kiss 
geschaffene Bronze stand lange am Felvonulási tér in Budapest. Sie wurde in den »Park der Erinnerung« versetzt.

Budapest, am 21. März 1919: Es geschah überraschend - für die inhaftierten Führer der kommunistischen Partei. Mit der freiwilligen Übergabe der Staatsmacht von einer sozialliberalen an eine rätekommunistisch geprägte Regierung hatten sie nach allem Vorgefallenen nicht gerechnet. Doch ihre bisherigen Gegner, die führenden Genossen der sozialdemokratischen Partei, boten nun tatsächlich die Bildung einer gemeinsamen Regierung an. KP-Chef Béla Kun, am Vormittag jenes Tages noch Häftling, war am Abend bereits Außenminister, exakter: Volkskommissar für Auswärtige Beziehungen.

Im Budapester Sammelgefängnis hatte man verhandelt. Dorthin war eine Abordnung der SzDP, der Sozialdemokratischen Partei, unter Jenö Landler und Vilmos Böhm gepilgert. Es wurde die Vereinigung der beiden Arbeiterparteien beschlossen und die künftige Ausübung der gesetzgebenden Macht durch Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte verkündet. Die neue Partei, bestehend aus...

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