Ohne Zucker

Scott Walker ist tot

  • Von Thomas Blum
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Er war ein Solokünstler, Produzent und Komponist von kompromissloser Originalität«, schreibt sein Plattenlabel 4AD. Das kann man in diesem Fall ausnahmsweise tatsächlich so sagen. Der britische »Guardian« nennt ihn »einen der erfinderischsten Songwriter des 20. Jahrhunderts«. Die Rede ist von Scott Walker.

Walker, damals noch mit warmem Bariton, machte erstmals als Mitglied des 1964 gegründeten Teeniepop-Trios Walker Brothers von sich reden, das, ausgestattet mit Herzschmerz-Liedern und dunklen Sonnenbrillen, einige große Pop-Erfolge hatte (»The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore«), bevor es sich schließlich 1967 auflöste. In der Folge sang Walker plötzlich keine Teenie-Schnulzen mehr, sondern Jaques-Brel-Chansons, und trat mit vier recht eigenwilligen Soloalben auf den Plan, dessen denkwürdigstes (»Scott 4«, 1969) unter anderem auch mit einem Song zum Thema Stalinismus (»The Old Man’s Back Again«) a...

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