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Pille mit Mikronadel könnte Spritze ersetzen

Cambridge. Einem US-amerikanischen Forscherteam ist es gelungen, eine Insulin-Pille mit einer winzigen integrierten Nadel zu entwickeln. Sie kann das Insulin direkt in die Magenwand abgeben. Die Pille könnte insulinpflichtigen Menschen mit Typ-2-Diabetes zukünftig das Spritzen ersparen. Die Studienergebnisse wurden im Fachmagazin »Science« veröffentlicht. Insulin muss bislang ins Unterhautfettgewebe gespritzt werden. Die heidelbeergroße Pille, die die Forscher gemeinsam mit einem pharmazeutischen Hersteller entwickelten, trägt im Inneren eine Mikronadel aus Insulin. Bis zur Marktreife des Systems wird es allerdings noch einige Jahre dauern. nd

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