Ein W und gewusst wie

Mit Schülerinnen und Schülern um die Wette gedacht

Der Chemnitzer Mathematiklehrer Thomas Jahre veröffentlicht bei www.schulmodell.eu jede Woche eine Aufgabe, die sich an Schüler sowie alle mathematisch Interessierten richtet. Der sechssprachige Newsletter hat weltweit 1800 Empfänger. Wir übernehmen für »ndCommune« die jeweilige Wochenaufgabe. Bei dem Format »Aufgabe der Woche« von ww.schulmodell.eu ist es inzwischen bereits die Jubiläumsnummer 600:

»Was für ein schönes W«, staunt Bernd, »ist ja auch der erste Buchstabe von Wochenaufgabe. Hast du dir die Konstruktion ausgedacht?«, fragt er Maria. - »Nein, dieser Buchstabe wurde ursprünglich von Albrecht Dürer gestaltet.«

Und so funktioniert es: Man zeichnet ein Quadrat ABCD der Kantenlänge a. Dazu ein gleich großes Quadrat EGHF, wobei E der Mittelpunkt von AB ist. Dann werden die großen Kreise gezeichnet, deren Durchmesser a/7 beträgt. Von E und B werden Tangenten an die großen Kreise konstruiert. Diese Tangenten werden parallel verschoben. Der breite Streifen ist a/10 breit, der schmale Streifen a/30. Die kleinen Kreise haben einen Durchmesser von a/21. Sie müssen so konstruiert werden, dass die Streifen bzw. die obere Kante zu Tangenten werden. - Fertig, und nun kann man das W ausmalen.

Die erste Aufgabe bezieht sich in gewisser Weise auf den letzten Schritt der Konstruktion: Gegeben sei ein Winkel von 30°. In diesen Winkel ist ein Kreis mit einem Radius von 2 cm zu konstruieren, sodass der Kreis die Schenkel des Winkels berührt. Gefragt ist hier nach einer eleganten Konstruktionsbeschreibung (mit Zirkel und Lineal). Die zweite Aufgabe betrifft direkt die W-Konstruktion: Wie groß ist der Flächeninhalt des roten W, wenn a = 14 cm gilt.

Bei ndCommune wird für die richtige Lösung jeder der beiden Aufgaben ein Buchpreis verlost. Schickt man die Lösungen bis zum 4. April auch an thomasjahre@schulmodell.eu, kann man dort punkten und so auch gewinnen.

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