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Wenn 50 Milliarden nicht mehr reichen

DB und Bund debattieren über künftige Investitionsmittel / »Bahn für Alle« stellt alternativen Geschäftsbericht vor

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wenn Bahnchef Richard Lutz am Donnerstag die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr vorstellt, werden die Umsatz- und Gewinnentwicklung diesmal auf das geringste Interesse stoßen. Seit Monaten bestimmen die wieder stark gestiegene Unpünktlichkeit die Debatte. Tatsächlich waren nach Erhebungen der Deutschen Bahn (DB) im Schnitt 74,9 Prozent der Fernverkehrszüge pünktlich - zehn Jahre zuvor lag die Quote bei 81,2 Prozent. Massiv angestiegen ist besonders der Teil- oder Komplettausfall von Zügen.

Kritiker etwa vom privatisierungskritischen Bündnis »Bahn für Alle« machen dafür die einstigen Börsenpläne verantwortlich. Um die DB AG für etwaige Investoren aufzuhübschen, wurde bei den Infrastrukturausgaben gespart - mit langfristigen Folgen: »Die extreme Reduktion bei der Netzqualität und der Effizienz der Infrastruktur ist im Wesentlichen die Ursache dafür, dass heute die Pünktlichkeit auf einem Rekordtief angelangt ist«, heißt es im ...


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