Ökologisch wirtschaften und anders essen

Mehrere Studien haben die Potenziale von Bio- und konventioneller Landwirtschaft untersucht. Dabei standen die Umwelteffekte im Mittelpunkt.

  • Von Susanne Aigner
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Wie muss eine Landwirtschaft aussehen, die die Menschen dauerhaft ernährt, ohne dabei die Umwelt zu ruinieren? So lautet eine Dauerstreitfrage zwischen den Protagonisten der konventionellen Landwirtschaft, Umweltschützern und Biolandwirten. Das staatliche Thünen-Institut und sechs weitere Forschungsorganisationen haben sich in einer aktuellen Meta-Studie dieser Frage gewidmet. Ausgewertet wurden dafür 528 Studien mit mehr als 2800 Einzelvergleichen von ökologischen und konventionellen Biobetrieben. Auf dieser Grundlage bewerteten 22 Wissenschaftler Wasserschutz, Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Klimaschutz und -anpassung, Ressourceneffizienz und Tierwohl. Das Fazit: Der ökologische Landbau dient dem Gewässerschutz, schützt den Boden und das Klima. Und er wird am ehesten dem Tierwohl gerecht.

Dass der eingangs erwähnte Streit damit beigelegt wäre, lässt sich allerdings nicht sagen. Denn ein internationales Wissenschaftlerteam, zu...

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