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Mega Blockbuster: Streik

Berliner Beschäftigte der Kinoketten CineStar und Cinemaxx legten am Wochenende ihre Arbeit nieder

  • Von Claudia Krieg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»1500 Euro? Das reicht ja gerade mal für die Miete!« Die Kinobesucherin, die den Streikaufruf der CineStar-Mitarbeiter*innen vor dem Berliner Kinokomplex am Treptower Park entgegennimmt, drückt spontan ihre Unterstützung für den Ausstand aus. Um sie herum haben sich etwa 20 Beschäftigte in Warnwesten versammelt und mit Schildern und Trillerpfeifen ausgerüstet. Es sind vor allem junge Leute, von denen viele zum ersten Mal in ihrem Leben streiken.

Seit dem 7. März 2019 haben die Kinobeschäftigten bundesweit erfolgreich 14 Streiktage organisiert. Ihre Forderung: Ein Einstiegslohn von elf Euro pro Stunde. Zurzeit liegt das Gehalt nur knapp über Mindestlohn. Dazu kommt, dass die CineStar Kinos im Oktober 2018 an den britischen Kinobetreiber Vue International verkauft wurden, dem bereits die Cinemaxx-Kette gehört. Auch wenn die Arbeitsplätze laut Vue International erst einmal nicht angetastet werden sollen, führt das bei den Beschäftigten zu...


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