Thomas Ebermann

»Die Sturmriemen um den Stahlhelm werden enger«

Thomas Ebermann geht mit einem »Anti-Heimatabend« auf Tournee. Ein Gespräch über die Seehoferisierung Deutschlands, bewegungsfeindliches Tanzen, Nestbeschmutzung und den Kampfbegriff »Heimat«

Von Thomas Blum

Gestern hatte der sogenannte Anti-Heimatabend Premiere. Was hat man sich darunter vorzustellen?

»Heimat« ist in Politik, Werbung, Musikgeschäft usw. allgegenwärtig, was etwas mit der gesellschaftlichen Rechtsentwicklung zu tun haben muss. Wir sind zu der Auffassung gekommen, dass wir die aktuelle Dimension dieses Grundrauschens gesellschaftlicher Rechtsentwicklung auf den Begriff bringen müssen. Und uns mal mit der linken Geschichte der Negation der »Heimat«, wie man sie bei Karl Marx und anderen findet, auseinandersetzen müssen. Und auch einen Blick auf heimattümelnde Positionen werfen, wie sie in der zweiten Hälfte der Weimarer Republik zum ersten Mal aufgetreten sind. Und daraus ist dann unser Abend entstanden.

Was ist denn schlimm daran, wenn einem beim Anblick der Nordsee oder eines schwäbischen Fachwerkhauses warm ums Herz wird? Darf man nicht ein bisschen wehmütig und sentimental sein und ein Fleckchen Erde lieb haben?

Man darf ja fast alles, wenn man es für sich behält. Aber »Heimat« ist ein politischer Kampfbegriff. Warum müssen die Menschen, wenn sie auf ihre Kindheit und Jugend zurückblicken, so gnadenlos fälschen? Warum haben sie vergessen, wie es früher in der Schule war? Die geprügelten Gleichaltrigen, die sie gekannt haben? Oder die unerträgliche Langeweile am Sonntagnachmittagstisch im Familienkreis? Oder den Hass auf die Außenseiter, die sogenannten Querulanten? Wenn der Begriff »Heimat« politisiert wird, geht es auch um die vollkommen unangemessene Beschwörung einer guten alten Zeit mit Prügelstrafe, mit ausgeprägtesten patriarchalen Verhältnissen und mit der Macht der Pfaffen über die Menschen im Beichtstuhl. Wenn das alles verdrängt und im Nachhinein süßlich dargestellt wird, dann wird es reaktionär.

Warum gibt es diese sentimentale Neigung zu Heimatgeschichte und Heimatboden? Wie ist das erklärbar, wenn es die Erfahrungen der NS-Diktatur und der postnationalsozialistischen Gesellschaft gibt?

Es ist eine Strategie alter Menschen, so zu tun, als könnten sie in bräsiger Selbstzufriedenheit auf ihr Leben zurückblicken: Dann war es auch auf der Arbeit immer schön, und bei der Bundeswehr hat man dem Feldwebel Streiche gespielt, obwohl man wie Sau gelitten hat unter dem 25-Kilometer-Marsch mit Gepäck, oder man hatte Angst, zusammengeschissen und bestraft zu werden. Auch die Schulzeit wird als schön verklärt. Man erinnert sich nicht mehr, dass man als Kind wach gelegen hat, aus Angst vor der Zeugnisausgabe oder der am nächsten Tag anstehenden Arbeit. Tatsächlich geht es um ein sehr deutsches Gefühl. Man kann mit dem Wort »Heimat« betonen, wie schön die Zeit war, als da noch keine Fremden waren. Und auf diesen Kern kommt man ja immer wieder: Als man noch nicht überfremdet war, war die Welt noch schön. Insofern sagen ganz viele Menschen »Heimat«, um nicht »Ausländer raus« oder »Ich fühle mich als Fremder im eigenen Land« sagen zu müssen.

Es geht also um um Beschönigung? Man schiebt den Begriff »Heimat« vor, will aber eigentlich keine Fremden?

Ja, das ist ja wissenschaftlich ermittelt. Je dezidierter die Leute sich zur Heimatliebe bekennen, desto höher sind die eindeutig rassistischen Signifikanten in ihren Aussagen. Diesen Zusammenhang haben wir uns nicht durch schwere ideologiekritische Arbeit zusammenbuchstabiert, das ist erforscht. Meistens finden um die 90 Prozent »Heimat« gut oder wichtig.

Wie ist zu erklären, dass heute selbst Linke meinen, man dürfe die »Heimat« auf keinen Fall »den Rechten überlassen«? Kann man links argumentieren und gleichzeitig ein »Patriot« und Freund der »Heimat« sein?

Zunächst einmal als Unterwerfung unter einen enorm wirkmächtigen Ansturm. Die Mehrheit der sich progressiv oder aufgeklärt oder modern oder links gebenden Menschen, die das sagen, hätten das schlicht und einfach vor zehn Jahren nicht gesagt. Das hat viel mit vorauseilendem Gehorsam zu tun. Die Menschen, die ich jetzt im Auge habe, die hätten die Literatur der Nestbeschmutzung, aus der wir auch bei unserem »Anti-Heimatabend« zitieren, früher gut gefunden: Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek, Peter Turrini.

Das sind alles Österreicher.

Dann sage ich jetzt Herbert Achternbusch, meinetwegen auch Rainer Werner Fassbinder oder Oskar Maria Graf, der als früher Nestbeschmutzer gilt. Bei vielen Deutschen haben wir es jedenfalls mit dem Phänomen des Opportunismus zu tun. Als es etwa zur deutschen Wiedervereinigung kam - ich weiß, das ist jetzt schon fast 30 Jahre her -, da sagten mir plötzlich irgendwelche sogenannten Linksintellektuellen: »Tief in meinem Herzen habe ich die Mecklenburger Seenplatte immer vermisst.« Und ich dachte: Ich kenne dich schon 20 Jahre, das hast du nie zuvor geäußert.

Das haben Leute gesagt?

Ja. Auch dass einer plötzlich sagt: »Das Mitsingen der Nationalhymne, das löst schon etwas in mir aus.« Mit dem willst du doch dann gar nichts mehr zu tun haben! Heute leben wir in Zeiten, wo die Sturmriemen um den Stahlhelm enger geschnallt werden, und das spiegelt sich meines Erachtens im Heimatdiskurs ganz massiv. Wenn ich beispielsweise jetzt zehn Zeitungen und Magazine aufschlagen würde, sogenannte Schwerpunkthefte zum Thema »Heimat«, sei es nun der »Spiegel« oder die »Zeit«, dann steht in nahezu jedem Vorwort: ein gefährlicher Begriff, von den Nazis missbraucht usw. Und doch ist man krampfhaft bemüht, einen pseudomodernen Menschen - »Spiegel Wissen« zum Beispiel den langjährigen Chef von Greenpeace International - im Blatt zu haben, der die Welt kennt, der mehrere Sprachen kennt, der in New York gelebt hat und jetzt in sein Heimatdorf zurückkehrt. Und jetzt sieht er die Kirchenbänke, wo er im Chor gesungen hat! Und baut vor dem elterlichen Haus, das nicht verfallen durfte, wieder Tomaten an! Und wenn er die riecht, dann weiß er, was Heimat ist! Der Hintergrund ist: In Zeiten, in denen es eine Konkurrenz um die Vorherrschaft in der Welt gibt und es um Fragen geht wie die, ob Deutschland sich behaupten wird gegen die USA und China, findet ein Rückzug aufs Reaktionäre statt.

Diejenigen, die mit vermeintlich natürlichen Heimatgefühlen argumentieren, sehen sich selbst allerdings oft nicht als reaktionär oder als jemand, der den AfD-Diskurs befeuert. Wie ist das zu bewerten?

Ich glaube ihnen das nicht. Eine Faschisierung der Gesellschaft findet ja statt unter dem Vorzeichen des Mitmachens überwältigender Mehrheiten. Eine der Lehren aus dem Nationalsozialismus ist ja, dass er erst mal die meisten in ihrem alltäglichen Leben gar nicht tangierte. Wenn dein Hauptanliegen ist, dass Union in die Erste Bundesliga aufsteigt, dann werden du und der Sportreporter sich mit demselben Enthusiasmus darüber begeistern, dass die Eisernen in der 87. Minute noch das 2:1 erzielt haben, ob das nun eine liberale Demokratie ist, in der das geschieht, oder eine, in der demokratische Rechte abgebaut werden. Und auch so ein »Heimatministerium« ist eine gewaltige Ansage. Das heißt, man zentriert jetzt einen Teil der staatlichen Schlüsselpropaganda um diesen Begriff. Wenn Seehofer in der »FAZ« so was aufschreibt oder aufschreiben lässt wie: »Dieser Begriff ist geeigneter als die Begriffe Leitkultur und Nation«, dann heißt das, die wollen mit diesem Begriff den erzwungenen oder falschen Zusammenhalt der Gesellschaft formen und darüber auch definieren, wer nicht dazugehört. Und da kuschen viele.

Die Seehoferisierung des Landes ist relativ weit fortgeschritten. Es ist aber eben nicht nur das Heimatministerium, es sind auch die Grünen, die plötzlich Wahlkampf mit Heimattümelei machen. Und es gibt Leute, die sich als Linke begreifen, die sagen, es müsse zuerst dem kleinen deutschen Mann geholfen werden und dann erst den Flüchtlingen, die zu uns kommen.

Mein Begriff von einer gesellschaftlichen Rechtsentwicklung ist auch keiner, der sich fokussiert auf die AfD. Das Gespür dafür, wann sich eine Gesellschaft nach rechts entwickelt, muss darin bestehen, herauszukriegen, wie ehemals verpönte Begriffe widerstandslos die ganze Gesellschaft ergreifen. Als ich noch für die Grünen im Bundestag war und gerade eine Fußballweltmeisterschaft stattfand, hätte die überwältigende Zahl der grünen Abgeordneten nicht Deutschland zu ihrem Wunschweltmeister erklärt. Das war nicht möglich. Man hat entweder so was wie Dänemark genommen - ein kleines sympathisches Land, und die essen auch vor dem Schlüsselspiel Pommes frites oder so etwas - oder ein Land wie Kamerun, die sind spielerisch elegant und haben den ältesten Mittelstürmer oder was weiß ich. Dann kamen Mauerfall und Wiedervereinigung, und seither kann kein Politiker mehr sagen, dass er der deutschen Nationalmannschaft nicht die Daumen drückt. Das ist eine Rechtsentwicklung, die weit über die Frage hinausgeht, ob es den demokratischen Parteien gelingen wird, die AfD kleinzuhalten.

Der Begriff »Heimat« hat ja aber schon ganz von der Gesellschaft Besitz ergriffen. In der werbetreibenden Industrie, den Medien, der Politik ist er eine Art Wohlfühlvokabel geworden, die universell eingesetzt wird. Alle werben mit diesem Begriff und nutzen ihn für sich, vom Bratwursthersteller über den »Spiegel« bis zu den Grünen.

Die »Heimat« war selbstverständlich nie richtig in der Defensive. Auch wenn sie natürlich weit weg von unseren Milieus war. Das gilt aber vielleicht nicht für Menschen, die sagen, sie seien Linke, und die in der DDR erwachsen geworden sind: Die haben »Ein Kessel Buntes« geguckt, so wie in Westdeutschland »Der Blaue Bock« geguckt wurde. Beide Sendungen waren gleich blöd, es war gleich dumpf, gleich schrecklich, musikfeindlich, bewegungsfeindlich, sinnlichkeitsfeindlich. Tanzen ist ja schon ein beschönigendes Wort für das, was da gezeigt wurde, was da gemacht wurde. In der DDR ist »Heimat« als Begriff immer starkgemacht worden. Auch in der BRD war die »Heimat« natürlich nie weg: Es gab immer den Hessentag und das ZDF-Abendprogramm mit seinen volkstümlichen Melodien. Aber in einem bestimmten Milieu war dieses Wort einfach in Verschiss. Und das ist es heute nicht mehr, und das ist sehr schwerwiegend, denn ich kenne wirklich kein Wort, das so nahe an dem Begriff der »Volksgemeinschaft« baut wie »Heimat«. Wer »Heimat« sagt, negiert die in Klassen fragmentierte Gesellschaft. Wer »Heimat« sagt, meint, wir müssen alle zusammenhalten und sollen bitteschön nicht hässliche Verhältnisse ökonomischer und kultureller Art aufeinanderprallen lassen zum Zwecke ihrer Überwindung. Wer »Idyll« sagt, meint etwas, das belastet ist mit der sogenannten guten alten Zeit, als man noch mit der Milchkanne barfuß durch zwölf Kilometer Schnee gegangen ist, aber glücklich war, weil man da noch wusste, was die Milch wert ist. »Heimat« ist ein regressives Phänomen.

Dennoch gibt es heute Leute, die sich als Linke verstehen und die sagen, sie lassen sich ihr »Heimatgefühl« nicht wegnehmen und nicht madig machen. Was soll man denen entgegnen?

Ich kann ihnen nur entgegnen, dass das Gefühl für mich keine Berufungsinstanz ist. Was immer wir beobachten: Die Menschen fühlen sich bei ziemlich schrecklichen Dingen ziemlich gut. Wenn mir jemand sagt, er habe das Gefühl, dass sein Körper erst so richtig Glückshormone ausschütte, wenn er mit 280 Stundenkilometern auf der Autobahn fährt, dann sage ich ja nicht: Oh, das ist ja ein Gefühl, das muss ich sehr ernst nehmen! Und wenn ein anderer sagt, ab und zu müsse er seine Ehefrau verprügeln, weil er sich danach deutlich entspannter fühle, dann kann ich auch nicht sagen: Naja, das sind eben deine Gefühle, da verbiete ich mir, als Schiedsrichter darüber zu urteilen! Wir wissen doch, auch aus der Faschismusforschung, dass es diese Phänomene gibt: das lustvolle Verschwinden im Kollektiv, das erhabene Gefühl bei der Teilnahme an einem Fackelmarsch.

Wobei diese Leute ja nicht sagen würden: Ich wünsche mir, an einem Fackelmarsch teilzunehmen.

Nein, aber vielleicht an einer Lichterkette, da fängt ja mein Misstrauen schon an! Die Deutschen sollen aufhören, mit Feuer herumzuhantieren. Gefühle können keine Berufungsinstanz sein. Ich halte die ganze Art, wie in der Welt, in der ich lebe, konsumiert wird, für eine kaputte Scheinbefriedigung. Um mit Herbert Marcuse zu argumentieren: Wenn die Sehnsucht nach immer weiterem Konsum in Wirklichkeit die Unfreiheit des langen Arbeitstages prolongiert, dann stehe ich dem mit Befremden gegenüber. Ich kann doch nicht sagen: Die Sehnsucht nach einem SUV ist nun mal ein plausibles Gefühl! Vielmehr denke ich: Wie kaputt musst du eigentlich sein, durch die Stadt mit so einem Idiotenauto zu fahren! Erst wenn das Gefühl endet, fängt kritisches Denken an. Ich habe mir einmal erlaubt, St.-Pauli-Fans dafür zu kritisieren, dass sie sich unter ein Transparent stellen, auf dem zu lesen ist: »Wer es nicht fühlt, kann es nicht verstehen«. Und jetzt wollen sie mich auf die Anklagebank setzen: Du gefühlsarmer Theoretiker, du Analytiker, du unsinnlicher Mensch! Anstatt sich einmal zu fragen, ob es nicht auch sein könnte, dass man es, wenn man es versteht, nicht mehr fühlen kann. Wenn ein Mensch sich der Anstrengung unterzieht, darüber nachzudenken, was nationale Gefühle bedeuten, kann er vielleicht danach keine mehr haben. Es wäre schon einiges geholfen, wenn ein Mensch sich die schlichte Frage stellt: Warum unterwerfe ich mich eigentlich bei jeder Sportübertragung der Dauersuggestion, dass ich den deutschen Athleten die Daumen drücken soll? Vielleicht ist ja der aus Portugal ein viel sympathischerer Mensch. Da fängt ja das Menschwerden erst an. Mensch werden bedeutet, sich den Normalitäten der Gesellschaft nicht zu unterwerfen. Und sich nicht darauf einzulassen, dass man alles mitmacht, zum Beispiel den sogenannten Patriotismus. Welchen Grund gibt es denn, dass die Entbindungsanstalt einen prägen soll? Wenn die Menschen sich nur erinnern würden, dann wüssten sie, wie glücklich sie waren, als sie das Kaff ihrer Geburt verlassen haben. Du kommst doch aus Heilbronn, oder? Sei doch froh, dass du da nicht mehr sein musst, bei aller Liebe zur Kirschblüte in Heilbronn oder was immer man da hat.

Bei eurem Anti-Heimatabend gibt es viel Spott, Häme, Negation, Kritik. Wo bleibt das Positive, das Konstruktive, das Zukunftsweisende? Das werden jetzt viele Linke oder Leute, die sich für Linke halten, fragen.

Für drei so triviale Sachen darf man auch mal seine eigene Unzuständigkeit zu Protokoll geben. In einer Welt, die vom Positiven beherrscht wird, dürfen ja wohl ein paar herumlaufen, die sagen: Das ist beim besten Willen nicht mein Metier. Ich bin nicht zuständig für den Verbesserungsvorschlag. Die schönste Schönheit des großstädtischen Lebens ist übrigens nicht das Stadtteilfest, sondern die Anonymität. Ich bin sehr dankbar dafür, in einem furchtbar hässlichen, ungefähr 30 Wohneinheiten ohne Balkon beherbergenden Haus im Hamburger Schanzenviertel zu wohnen. Und ich kann aus den kurzen Gesprächen mit Nachbarn bei der Annahme von Paketen schließen, dass ich sie nicht näher kennenlernen möchte. Das ist jetzt nicht böse gemeint. Wenn einer sagt: »Ist es nicht furchtbar, so früh auszuscheiden bei der Weltmeisterschaft in Russland?«, dann gebe ich ihm sein Paket, aber mehr muss ich nicht machen. Und ich bin sehr dankbar, dass der sich nicht dafür interessiert, was ich so treibe. Das ist auf dem Dorf und in der Kleinstadt anders.

Da ist die Verfolgungsintensität größer?

Und auch die soziale Kontrolle. Was ja auch immer noch so heroisiert wird. Als würde man sich umeinander kümmern und füreinander interessieren.

Die Heimatfreunde würden jetzt sagen: Das ist doch das Schöne auf dem Dorf oder im »Kiez«, wie es in Berlin heißt, dass die Leute nicht anonym vor sich hinleben müssen. Der Geruch von Heimat, auch in der Großstadt!

Man denke an die große Erleichterung, die man empfand, wenn man als Schwuler oder als Frau mit unehelichem Kind oder als Freund des Rauschgifts, des Jazz oder anderer Musikrichtungen dem »Das-tut-man-hier-nun-mal-so« entkam. Jedenfalls gab es in der Stadt ein kleines bisschen die Möglichkeit, das Leben zu genießen, das ist unvergessen.

Schau, da haben wir am Ende doch noch das Positive, Zukunftsweisende!

Ganz genau. Alle sollen anonym und in absoluter Kälte leben, in kapitalistischer Kälte, als Nomaden und Monaden.

Mit Rauschgift und Jazzmusik.

Genau.