Frauen in Chefetagen weiter die Ausnahme

Frankfurt am Main. Die Dominanz von Männern bei wichtigen Aufsichtsratsposten bremst laut einer Studie den Aufstieg von Frauen in die Topetage deutscher Konzerne. An der Ernennung von Vorständen seien fast ausschließlich Männer beteiligt, obwohl inzwischen im Schnitt 30 Prozent der Aufsichtsratsmitglieder weiblich seien, heißt es in einer Untersuchung der Allbright Stiftung. Demnach lag der Frauenanteil in der Führungsetage der 160 Unternehmen der DAX-Indexfamilie zum 1. Februar bei 8,8 Prozent. Im September 2018 waren es 8,0 Prozent gewesen. Der Studie zufolge sind in den Aufsichtsratsausschüssen, die maßgeblich für die Besetzung von Vorstandsposten sind, Frauen bislang nur mit 16,8 Prozent vertreten. Zudem seien die Vorsitzenden des Kontrollgremiums fast nur Männer. dpa/nd

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