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  • Politik
  • Göttinger Instituts für Demokratieforschung

Dem Geheimdienst zu Diensten?

Göttinger Institut steht in der Kritik linker Organisationen – Wissenschaftler weisen Vorwürfe empört zurück

  • Von Reimar Paul, Göttingen
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Während am Vormittag des 11. November 2017 allerorten mit närrischem Spektakel die Karnevalssaison eingeleitet wird, ziehen vor dem Gebäude des Göttinger Instituts für Demokratieforschung (IfD) linke Demonstranten auf. Vor dem Eingang kippen sie einen großen Haufen Papierschnitzel ab. Sie ziehen Absperrband vor die Tür und knüpfen daran ein Transparent mit dem Spruch »Verfassungsschutz abschaffen«.

Das Institut, so erklären die Protestierenden ihre Aktion, forsche für den Geheimdienst oder zumindest in seinem Sinne. IfD-Wissenschaftler arbeiteten dem niedersächsischen Verfassungsschutz zu, sprächen gezielt Mitglieder linker Organisationen an und schlichen sich in deren Veranstaltungen ein. Erkenntnisse des Verfassungsschutzes sollten durch Forschung ergänzt werden, kritisiert etwa die Gruppe »Redical M«: »Die Schwerpunkte sind dabei die Subkultur, Symbole und Ideen der radikalen Linken.«

Der Widerstand gegen vermeintliche »Sp...


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