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Am besten nicht auffallen

Lebensgeschichten von Vietnamesen in Deutschland - davon erzählt ein Theaterstück an der Schaubühne Berlin

  • Von Marina Mai
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ich sprach anders Deutsch als die Deutschen und anders Vietnamesisch als die Vietnamesen.« Das ist ein Satz, der hängen bleibt, vom dokumentarischen Theaterstück »Danke Deutschland - Cam on nuoc Duc« an der Berliner Schaubühne. Khanh Nguyen, 1985 in Koblenz als Tochter vietnamesischer Bootsflüchtlinge geboren, ist keine Schauspielerin. Sie hat Musik studiert. In dem Stück der serbischen Regisseurin Sanja Mitrovic über die Geschichte der vietnamesischen Migration in Deutschland spielt sie sich selbst: Nach dem Mauerfall öffnete ihr Vater in Dresden ein Chinarestaurant, weil vietnamesisches Essen den Deutschen seiner Meinung nach nicht schmecken würde.

Als er die Tochter nachholte, fühlte die sich doppelt fremd: Sie sprach mit rheinländischem Akzent, was ihre sächsischen Schulkameraden merkwürdig fanden. Und die Vietnamesen in Dresden kamen aus dem Norden des Landes und sprachen eine andere Mundart als sie, die Südvietnamesin. Zudem riet...


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