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Das schlimme Wort

Fußball-Antisemitismus

  • Von Christof Meueler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Im Showgeschäft boomt der Profifußball immer weiter. Um »eine kontinuierlich steigende Profitrate aus dem Produkt Fußball zu erwirtschaften«, schreibt Florian Schubert in seiner Untersuchung »Antisemitismus im Fußball«, musste dieser früher proletarische Sport »von seinem gesellschaftlich negativ konnotierten Bild, insbesondere seiner Nähe zu Gewalt und Rassismus, befreit werden«.

Das ist der Werbewirtschaft auch mehr oder weniger gelungen: Die TV-Bilder von Profispielen, die international verkauft werden, sind meistens frei davon. Wahrnehmbar ist allenfalls Pyrotechnik, die von entsetzten Kommentatoren als schlimme Form von Gewalt gegeißelt wird.

Tatsächlich haben die Klubs andere Sorgen. Laut Schubert gibt es in den drei deutschen Profiligen bis zu 20 Vereine, bei denen »ein größeres Problem mit rechts-offenen oder neonazistischen Fangruppen existiert«. Die meisten Vereine verhalten sich ignorant, in der Regel werden eher die Kritiker...


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