Viele Ökonomen haben aus der Krise gelernt

IMK-Chef Sebastian Dullien über wachsende Kritik an der Schuldenbremse und einen aufgeklärten Keynesianismus

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
Sebastian Dullien ist seit 1. April wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Bislang lehrte der 44-Jährige internationale Ökonomie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Von 2000 und 2007 war Dullien Redakteur bei der »Financial Times Deutschland«.

Sie haben Ihr Berufsleben als Wirtschaftsjournalist begonnen. Wie fühlt es sich an, als neuer Chef des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) auf der anderen Seite des Mikrofons zu stehen?

Ich habe schon lange nicht mehr als Journalist gearbeitet. In meinen zehn Jahren als Professor an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft habe ich zwar noch den einen oder anderen Kommentar geschrieben, aber wirklich über Themen berichtet habe ich nicht mehr.

Bleibt also alles beim alten?

Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf meine Arbeit beim IMK. Und ganz unähnlich zu meiner früheren Tätigkeit als Journalist ist sie nicht. Sowohl als Wissenschaftler als auch als Journalist muss man Themen und Sachverhalte vermitteln und erklären können.

Können Sie das erklären: Wieso redet keiner mehr über die Eurokrise? Ist sie jetzt Geschichte?

Es wurden bestimmte Probleme in der Eurozone zumindest entschärf...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

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