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Atelier im Bauwagen

Zeitgenössische Kunst soll in Berliner modularen Flüchtlingsunterkünften realisiert werden

  • Von Anna Schulze
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine räumliche Beschränkung, wie die Residenzpflicht, ist für Bewohnende der modularen Flüchtlingsunterkünfte Berlins nichts ungewöhnliches. Der gelbe Baucontainer, der in verschiedenen Unterkünften jeweils für einen Monat auf einem zentralen Platz geparkt werden soll, vermutlich schon. Dabei handelt es sich um das Kunstprojekt »Residenzpflicht« der Künstlerinnengruppe msk7, das aus einem Wettbewerb des Landes Berlin hervorgegangen ist. Dieser wurde ausgelobt, um Kunst-am-Bau Projekte zu entwerfen, die sich künstlerisch mit der Unterkunft auseinandersetzen sollen.

Ein Zimmer ohne Küche und Bad, dafür mit langem Schreibtisch und großem Fenster. So sieht das Innenleben des umgebauten Baucontainers aus, den die Kunstschaffenden für vier Wochen als Wohnatelier beziehen sollen. 2019 und 2020, jeweils von Mai bis September, wird der zwölf Quadratmeter große Container temporärer Teil von modularen Flüchtlingsunterkünften, so die Idee. Fü...


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