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Finnisches Farbenspiel vor den Wahlen

Im Wahlkampf dominieren soziale Themen, Rot-Grün hofft auf die Mehrheit

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im Gegensatz zu Jahrzehnten mit ideologisch sehr breit gefächerten Koalitionsregierungen ist die amtierende finnische Regierung wenig bürgerlich gefärbt. Doch ihre Zeit läuft ab. Das Ende der vorübergehend noch amtierenden Regierung von Juha Sipilä nach der Wahl am Sonntag ist abzusehen. Sie wird gebildet aus einer Koalition der liberalen Zentrumspartei von Sipilä, der konservativen Nationalen Sammlungspartei und der Partei Blaue Zukunft, eine Abspaltung der rechten Partei Die Finnen, die bis 2012 Wahre Finnen hieß. Letztere waren aus der Regierung ausgeschlossen worden, nachdem sie 2017 einen extremistischen Vorsitzenden gewählt hatte.

Die Regierung Sipilä trat Anfang März zurück, nachdem endgültig klar geworden war, dass die lang angestrebte Sozial- und Pflegereform gescheitert war. In den finnischen Medien herrscht breite Einigkeit darüber, dass der Rücktritt taktisch begründet war, um fünf Wochen vor der Wahl Zeit zu haben, neue Meh...


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