Werbung

»Fridays for Future«-Bewegung imponiert Bischof von Dresden

Umweltaktivistin Greta Thunberg trifft Papst Franziskus

  • Lesedauer: 2 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Dresden. Der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers ist beeindruckt von der »Fridays for Future«-Bewegung. »Die Jugendlichen, die Woche für Woche unter dem Motto auf die Straße gehen, imponieren mir«, sagte das geistliche Oberhaupt des Bistums Dresden-Meißen der Deutschen Presse-Agentur vor dem Besuch der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg beim Papst am Mittwoch. »Auch wenn sich über die Form des Protests vortrefflich diskutieren lässt, muss die Mahnung der Jugendlichen uns wachrütteln!«, sagte Timmerevers. »Nicht allein sie tragen Verantwortung für die Zukunft, auch wir müssen konsequent für das Morgen einstehen.«

Das Anliegen der jungen Menschen, dass das Leben in der Zukunft nur im ökologischen Gleichgewicht funktionieren wird, müsse »sehr ernst« genommen werden. »Wir zerstören nicht nur unsere Erde, sondern auch das Leben der Menschen von morgen«, warnte er. »Ich bin überzeugt, dass die jungen Menschen etwas bewegen werden: gegen die Interessenlosigkeit und für einen Dialog um eine nachhaltighe und ganzheitliche Entwicklung unseres Planeten, der unser aller gemeinsames Haus ist.«

Vor einem Besuch der Klimaaktivistin Greta Thunberg bei Papst Franziskus haben mehrere katholische Bischöfe in Deutschland die weltweiten Schülerproteste für mehr Umweltschutz
gelobt. »Ich bin der Ansicht, die Kirche muss Anwalt der «Fridays for Future»-Bewegung sein«, sagte der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer der Deutschen Presse-Agentur. »Klimaschutz geht alle an. Deshalb müssen auf Worte und Absichtserklärungen auch Taten folgen. Daran erinnern Greta Thunberg und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter die Politik völlig zu Recht.«

Thunberg trifft Franziskus bei der Generalaudienz in Rom. Die 16-Jährige streikt seit August 2018 für mehr Klimaschutz weltweit. Ihr Protest hat Menschen in der ganzen Welt inspiriert, freitags für eine strengere Klimapolitik auf die Straße zu gehen. Franziskus engagiert sich ebenfalls für dieses Thema. In einer mit »Laudato Si« 2015 veröffentlichten Enzyklika zu Umweltfragen bezeichnete er Leugner des Klimawandels als »dumm«. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!