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»Wir sehen nur noch Terroristen«

Lina Itagaki begann während ihres Wirtschaftsstudiums zu schreiben und dazu zu zeichnen. Später lernte sie, dass man das »Comic« nennt. Also wurde sie Comiczeichnerin

  • Von Inga Dreyer
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Illustrieren Sie eher Bücher anderer Autorinnen und Autoren, oder arbeiten Sie an eigenen Geschichten?

Nach meinem Abschluss an der Kunstakademie 2014 habe ich angefangen, meinen eigenen Comic zu zeichnen. Er ist aber noch nicht fertig, weil ich gleich das Angebot bekommen habe, die Bilder zum Comic »Siberian Haiku« der Autorin Jurga Vile zu zeichnen. Vielleicht wird er irgendwann auf Deutsch veröffentlicht - wir arbeiten daran. Danach habe ich das Angebot für ein Projekt zu Fluchtgeschichten nach dem Zweiten Weltkrieg bekommen.

Wovon handelt Ihr eigener Comic?

Er ist ziemlich unwirklich und sehr merkwürdig - ich weiß nicht genau, was dort passiert. Ich zeichne eine Seite und entscheide erst dabei, wie es weitergeht. Mr. Pink Man, eine verrückte pinke Kreatur, bewegt sich an einem komischen Ort (lacht).

In »Siberian Haiku« geht es um ein ernstes Thema: die Deportation von Litauern unter der sowjetischen Besatzung.

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