Der kluge Biber

Nicht Geld ist das Problem, sondern sein Mangel - so argumentiert eine plötzlich beliebte Theorie der Staatsfinanzen und wirbt für staatliche Geldschöpfung.

  • Von Stephan Kaufmann
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Die Phönizier haben das Geld erfunden, aber warum so wenig? - Dieser Frage sind die Lacher sicher. Mangel an Zahlungsfähigkeit ist nicht nur ein privates Problem, sondern auch eines des ökonomischen Kreislaufs. Wenn Geld fehlt, bleiben Menschen arbeitslos, Waren im Regal und Investitionen aus. Eine neue, oder wiederentdeckte, Wirtschaftstheorie verspricht hier Abhilfe. Der Geldmangel, so die Modern Monetary Theory (moderne Finanztheorie, kurz MMT), beruht auf einem schlichten Irrtum. »Geld lässt sich beliebig vermehren«, sagt MMT-Protagonistin Stephanie Kelton, und diese Vermehrung müsse kein Problem darstellen. Die Popularität der Theorie sagt viel aus über die gegenwärtige Weltlage und darüber, wie Ökonomen die Welt betrachten.

Die MMT widmet sich unter anderem dem Problem der Arbeitslosigkeit. Arbeitslosigkeit bedeutet für sie, dass ökonomische Ressourcen ungenutzt bleiben. Hier könne der Staat Abhilfe schaffen, indem er sich v...

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