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Liegen und in den Himmel schauen

Postpunk & Funk: Tics

  • Von Jonas Engelmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Roll your shoulders tightly, slowly bend a knee, start shaking a hip lightly« - das klingt nicht gerade nach Tanz, Ekstase und Bewegung, auch wenn der Titel des neuen Albums der Kölner Band Tics solches erwarten lässt: »Agnostic Funk«.

Aber wie der weltliche Zusatz zum Funk nahelegt, geht es weniger um die mit dem afroamerikanischen Musikstil der sechziger Jahre verbundene Befreiung von Körper und Geist im Tanz als vielmehr um eine sehr kontrollierte, diesseitige musikalische Angelegenheit. Darauf verweist schon das Schlagzeug, das dem Funk einen Punkbeat unterjubelt. Tanzen ohne Kontrollverlust, mit einem klaren Kopf und einem scharfen Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse. Und die sind, das haben die Tics schon 2017 auf ihrem ersten Album betont, zwischen prekärem Alltag und besorgten Bürgern kaum zu ertragen.

Acht Songs in 18 Minuten, musikalisch ar...


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