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»Wir sind nicht asozial«

Der Konzern Akelius ist überzeugt, dass Berliner luxussaniert wohnen wollen.

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Mit sanftem Händedruck begrüßt Ralf Spann einen vor dem Haus in der Lichtenrader Straße 37 in Berlin-Neukölln. Die cremefarbene Fassade ist makellos, genauso wie die Eingangstür, das Treppenhaus, der Hof. »Der Voreigentümer hat vielleicht 30 Jahre an dem Objekt nichts gemacht«, sagt Spann. »Wir haben die Haustechnik repariert, den Hof gestaltet, bepflanzt, Fahrradständer und sogar eine Bank aufgestellt. Wir haben das Treppenhaus saniert, die Eingangstür neu gemacht, die Fassade instandgesetzt«, zählt er auf. Er ist Europa-Geschäftsführer von Akelius. Der Immobilienkonzern verfügt über weltweit rund 50.000 Wohnungen in sieben Ländern, allein in Berlin sind es rund 14.000. »Die Mieter sind glücklich, hier wohnen bleiben zu können«, so Spann.

»Akelius ist die Dystopie auf dem Berliner Wohnungsmarkt«, sagt Ralf Hoffrogge. »Denn Verdrängung ist das Geschäftsmodell von Akelius.« Er ist einer der Initiatoren des Volksbegehrens »Deutsche ...


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