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Gute Geschäfte mit Kranken

Private Klinikbetreiber melden Rekordzahlen und verdrängen öffentliche Krankenhäuser

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Asklepios Kliniken GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: 2018 stieg der Umsatz um 4,5 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Das Wachstum war wie in den Vorjahren »organisch getrieben«, versicherte Konzernchef Kai Hankeln am Freitag. »Organisch getrieben« heißt vor allem: durchschnittlich höhere Fallerlöse, also mehr Umsatz pro Patient. Trotz höherer Investitionen stieg der Vorsteuergewinn auf rund 400 Millionen Euro.

Der Vorstand wiegelt lieber ab und schwadroniert statt von Rekordzahlen von einem »soliden Ergebnis« in einem »herausfordernden Geschäftsjahr«. Die Entwicklung sei von Vorbereitungen auf neue regulatorische Anforderungen geprägt gewesen, die 2019 nach und nach in Kraft treten. Dazu zählt Hankeln die Prüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Diese dürften die Asklepios-Spitze in Hamburg beunruhigen. Seit der »Spiegel« vor zwei Jahren hinter die Kulissen des »kranken Konzerns« schaute,...


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