Werbung

Schädlingsbekämpfung im Wäldern startet

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Bad Belzig. Um Brandenburgs Wälder von dem Kiefernschädling Nonne zu befreien, begann der Landesforstbetrieb Forst am Montag in der Oberförsterei Dippmannsdorf mit der Bekämpfung. Insgesamt sollen 7500 Hektar Wald in Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming mit einem Insektengift besprüht werden. Das Mittel wird per Hubschrauber versprüht, erläuterte Martina Heinitz, die zuständige Referentin im Agrarministerium. Die Umweltverbände NABU und BUND sowie die Grünen kritisierten das scharf. Der Einsatz des Totalinsektizides »Karate-Forst« führe zu einem erheblichen Eingriff in das Ökogefüge des Waldes. »Angesichts des Insektensterbens und des einberufenen Insektengipfels Ende März scheinen die Bemühungen des Landes um eine insektenfreundlichere Ausrichtung ad absurdum geführt«, meinte Werner Kratz vom NABU. Ein Rechtsanwalt solle nun prüfen, ob gegen das Vorhaben noch Rechtsmittel eingelegt werden können, erklärte Kratz. Dagegen begrüßte Waldbesitzerverbandschef Thomas Weber das Vorgehen. Er rechtfertigte den Einsatz des Mittels damit, dass den Wäldern sonst der Tod drohe. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!