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  • Politik
  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Mehrheit schweigt zum Todesfall in Klinik

Deniz Celik (LINKE) wirft anderen Fraktionen in der Hamburger Bürgerschaft vor, die Aufklärung zu verschleppen

  • Von Reinhard Schwarz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Tod des Psychiatriepatienten William Tonou-Mbobda im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wirft Fragen auf. Der Kameruner wurde nach Augenzeugenberichten von Sicherheitskräften misshandelt und verlor das Bewusstsein. Er wurde reanimiert, ins künstliche Koma versetzt und starb fünf Tage später. Gibt es neue Informationen zu den Todesursachen?

Gerichtsmediziner haben Herzversagen als Todesursache festgestellt. Es gibt bisher aber keine Klarheit über die Frage, inwieweit auch Gewalteinwirkung durch Sicherheitskräfte für den Tod ursächlich war. Das muss noch geklärt werden.

Was hat aus Ihrer Sicht ein Sicherheitsdienst in einer Psychiatrie zu suchen?

Nach meiner Meinung überhaupt nichts. Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie sollten ausschließlich von medizinischem Personal mit entsprechender Qualifizierung vorgenommen werden. Wenn in bestimmten Situationen das medizinische Personal überfordert ist, muss die Polizei...


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