Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Voller Einsatz mit Bannern und Kulis

Volksbegehren stoßen in Bayern auf breiten Zuspruch. Sind die Menschen im Freistaat politischer geworden?

  • Von Katharina Redanz, München
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In den vergangenen Monaten erlebte München eine Großdemo nach der anderen. Das neue Polizeiaufgabengesetz, rechte Hetze und hohe Mieten haben im vergangenen Sommer Zehntausende Menschen auf die Straßen Münchens getrieben. Im März zogen sie gegen die EU-Urheberrechtsreform durch die Innenstadt. Auch ein Volksbegehren jagt das nächste und seit Monaten demonstrieren Jugendliche der »Fridays-for Future«-Bewegung für mehr Klimaschutz. Man könnte meinen, die Bayern würden politischer.

So leicht könne man das nicht sagen, meint der Bayreuther Soziologe Georg Kamphausen. Es komme darauf an, woran politisches Engagement gemessen werde. Schaut man darauf, »dass jemand auf die Straße geht und ein Transparent trägt«, treffe es bestimmt zu. Gleichzeitig stelle sich jedoch die Frage, wie viele Menschen sich in den Parteien engagieren. »Wir leben in der parlamentarischen Demokratie. Wenn ich etwas verändern will, kann ich das eigentlich nur dadurch, d...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.