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Allein unter Bürokraten

Illegale Machenschaften, Dschihadismus, Terrorbekämpfung: Der Geheimdienstthriller »Das Ende der Wahrheit« bleibt politisch unentschlossen

  • Von Jörn Schulz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Bürointrigen und mit unterdrückter Aggression ausgetragene verbale Machtkämpfe können weitaus aufregender sein als Schießereien und Explosionen. Geschossen wird in dem Film »Das Ende der Wahrheit« auch, in einem Thriller über Dschihadismus und Terrorbekämpfung ist das kaum zu vermeiden.

Die einzige längere spektakuläre Actionszene aber, den Überfall auf einen Konvoi, in dem Martin Behrens fährt, hat Regisseur Philipp Leinemann bemerkenswert unheroisch inszeniert; er lässt die Zuschauer vor allem am Innenleben eines Geheimdienstes, des Bundesnachrichtendiensts (BND), teilhaben. Dabei verzichtet er auf die in zeitgenössischen Politthrillern gängig gewordene Over-the-top-Dramatisierung mit hektischen Schnitten und allzu schrillen Charakteren.

Leinemann hat gründlich im Geheimdienstmilieu recherchiert. Auch wenn ihm nicht jeder Gesprächspartner die ganze Wahrheit offenbart haben mag und man selbst das Milieu nicht kennt - so ähnl...


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