»Wir wollen nicht auf Dauer Bittsteller sein«

Sanktionen und Mangelwirtschaft: Syrer wünschen sich von den Hilfsorganisationen mehr Flexibilität

  • Von Karin Leukefeld, Homs
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Das zerstörte Kloster Kasr Ibn Wardan auf dem Weg von Hama nach Aleppo Fotos: Karin Leukefeld

Es ist unklar, ob aus der geplanten Spurensuche in Syrien etwas wird. Benzin ist Mangelware in diesem Frühjahr 2019. Die Autos warten kilometerlang vor den Tankstellen, im Zentrum von Damaskus stehen sie in Zweierreihen. Findige Geschäftsleute haben einen fliegenden Handel mit Tee, Kaffee, Kaltgetränken und Snacks eröffnet und fahren mit Fahrrädern oder Mopeds an den Autoschlangen entlang. Macht eine Tankstelle zu, bleiben die Autos stehen, und die Fahrer gehen nach Hause. So werden große Verkehrsverbindungen in Damaskus zu einem Parkplatz, bis die Tankstelle wieder Benzin hat und öffnet.

Der Westen und die USA haben ihre Sanktionsschraube um das kriegszerstörte Syrien angezogen und spekulieren offenbar darauf, dass die Bevölkerung sich wegen der schwierigen Nachkriegssituation, den hohen Preisen und dem Benzinmangel gegen die Regierung erhebt. Doch die Bevölkerung denkt nicht daran, sagt mir jemand. Natürlich seien die Menschen e...

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