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Blick vom Kraterrand

Wenn beim Halt in Großräschen die Gedanken wandern. Von Mirko Buggel

  • Von Mirko Buggel
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

SeeStadt Großräschen, Wohnen, Arbeiten, Erholen an neuen Ufern«. Diese Botschaft verkündet der Internetauftritt der 35 Kilometer südwestlich von Cottbus gelegenen Kleinstadt. Mindestens zweimal im Jahr unterbrechen wir dort, meist von der Autobahn kommend, unsere Reise. Nicht einfach so und irgendwo, sondern an den IBA-Terrassen am Ende der Seestraße. Die drei Großbuchstaben stehen für Internationale Bauausstellung, welche von 2000 bis 2010 der braunkohlegeprägten Lausitz neue Perspektiven eröffnete. Und die Seestraße trägt ihren Namen nicht seit jeher, sondern weil sie an jenem Neu-Gewässer endet, welches seit einigen Jahren immer mehr der Bezeichnung Großräschener See gerecht wird. Denn bei jedem Halt stand der Wasserspiegel ein kleines bisschen höher. Und bei jedem Halt schaute ich von der Seebrücke hinüber zur Silhouette von Senftenberg.

Rückblende 1980. Topografisch gesehen stand ich an fast genau der gleichen Stelle und scha...


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