Der dreifache Tod des BER

Der Flughafen wird am Ende zu spät, zu klein und zu teuer sein.

  • Von Dieter Faulenbach da Costa
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Noch ist ungewiss, ob der BER wirklich im Oktober 2020 in Betrieb gehen wird. Doch unabhängig davon wird er den dreifachen Tod sterben: baulich, finanziell und operativ. Eine weitere Piste in Schönefeld will niemand, ist aber operativ unausweichlich, wenn ein neuer Standort oder ein Flughafensystem weiterhin abgelehnt wird. Wie konnte das passieren? »BER« steht synonym für politische Fehler, bauliche Desaster, Baupfusch und auch (fälschlicherweise) für Regulierungswut.

Viele haben sich lobend oder distanzierend die Finger wund geschrieben. Nun sind Entsetzen, Häme oder Sprachlosigkeit zu spüren. So ist nun eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte aus Hoffnung, Inkompetenz und Hybris. Das Projekt BER ist auch die Stunde der Märchenerzähler. Wie einfach war es doch, mit anschaulichen Erzählungen die eigenen Fehler zu verklären. Ob »Fachleute« im Aufsichtsrat daran etwas geändert hätten? Es ist zu bezweifeln. Die meisten Fachleut...

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