• Politik
  • Parlamentswahlen in Indien

Politik des Trennens

Die Hindunationalisten haben die indische Parlamentswahl gewonnen.

  • Von Natalie Mayroth
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Wer wird den Wächter beobachten?», steht auf einer Mauer in schwarzen Lettern gesprüht. Das Graffito spricht an, was sich viele kritische Köpfe derzeit in Indien denken. Denn die Parlamentswahlen haben der hindunationalistischen Volkspartei BJP eine absolute Mehrheit gebracht. Und Staatschef Narendra Modi, der selbst ernannte Wächter der Nation, ist der Vater des Erfolgs. Der Sohn eines Teeverkäufers brachte die Partei 2014 nach jahrzehntelanger Herrschaft der Kongresspartei an die Macht. Seine «Marke» - der starke Mann, der auch mal Gaszylinder zum Kochen an Arme verteilt - hat gezogen: Wer gegen mich ist, ist gegen Indien!

Fast überall auf dem Subkontinent hat die BJP gewonnen; gestimmt wurde offenbar für die Partei, die lokalen Kandidat*innen spielten eine untergeordnete Rolle. Der Lotus, das BJP-Symbol, blühte bemerkenswerterweise auch im Osten des Landes auf, wo bisher auch linke Kräfte stark waren. «Das ist ein sehr beunruhi...

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