Die Börse in Vorfreude

Niederlage für Griechenlands Regierungslinke: SYRIZA büßt für die umstrittene Reformpolitik

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Fast sieben Prozent hat die Athener Börse am Montag zugelegt. »In Erwartung eines Regierungswechsels«, wie es in Wirtschaftsblättern hieß. Nach der Niederlage der linken SYRIZA am Sonntag und der Ankündigung von vorgezogenen Neuwahlen ist das Frohlocken derer, die ein Interesse an der Abwahl der Regierung von Alexis Tsipras haben, unüberhörbar.

Die Niederlage von SYRIZA war erwartet worden, die landesweiten Umfragen sehen die Nea Dimokratia schon seit langer Zeit vorn. Das hat einerseits mit der Reformpolitik von Tsipras zu tun, dem vorgeworfen wird, die Knebel der internationalen Gläubiger akzeptiert und damit ausgerechnet jene »Anpassungsmaßnahmen« ins Werk gesetzt zu haben, die zu beenden das »Bündnis der radikalen Linken« 2015 versprochen hatte.

Wie weit der autoritäre Neoliberalismus der Gläubiger gehen würde, war damals vielen nicht klar: Der »griechische Frühling« endete in einem Winter der politischen Diktate. Dass Ts...

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