Klatschen für die Korruption

Per Akklamation im Amt bestätigt: Wie FIFA-Präsident Gianni Infantino sein Imperium Weltfußball beherrscht

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Dieser Mittwoch war ein ganz besonderer Tag für Gianni Infantino. Seine Wiederwahl zum Präsidenten der FIFA stand schon vorher fest. Kurzfristig wurden am Vormittag durch den Kongress des Weltverbandes im Pariser Messezentrum aber noch die Statuten geändert. Und so wurde der Schweizer, wie einst Imperatoren im Römischen Reich, von den Vertretern der 211 Mitgliedsverbände per Akklamation im Amt bestätigt. Dass diese Art Abstimmungsverfahren bei Fußballverbänden wie beispielsweise der europäischen Dachorganisation UEFA oder dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) überhaupt möglich ist, offenbart viel über die Strukturen in diesem Sport. Ganz aktuell sagt es einiges über die Entwicklung und den Zustand der FIFA unter Gianni Infantino aus - nicht viel Gutes.

»Heute am Wahltag spricht keiner mehr über Krisen. Niemand spricht mehr von Skandalen, niemand spricht mehr von Korruption«, rief Infantino bei seiner Wahlrede in den Saal. Genau das war...

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