Zwischen Waffen und Filmen

Das brasilianische Kino hat es unter dem rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro nicht leicht. Eine Bestandsaufnahme von Martin Schlesinger

  • Von Martin Schlesinger
  • Lesedauer: ca. 10.5 Min.
Szene aus Kleber Mendonça Filhos Film »Bacurau« (2019)

Gleich zwei brasilianische Filme haben dieses Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes bedeutende Preise gewonnen. Zum einen bekam »The invisible Life of Eurídice Gusmão« von Karim Aïnouz den »Un Certain Regard«, zum anderen wurde »Bacurau« von Kleber Mendonça Filho und Juliano Dornelles mit dem Preis der Jury geehrt. Diese Auszeichnungen zeigen, was unter Cineasten kein Geheimnis mehr ist: Brasilien hat eine der thematisch und ästhetisch außergewöhnlichsten Kinokulturen der Welt - eine Kultur, die von der reaktionären Politik des rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro bedroht wird.

Die ungewisse Zukunft

Zur besonderen Vielfältigkeit des brasilianischen Films trugen bisher verschiedene Faktoren bei, aber in erster Linie die einzigartigen Förderstrukturen, die auch junge und unbekannte Filmemacher sowie kleine Produktionsfirmen unterstützten. Anders als in Deutschland ist die staatliche Förderung nicht von einer...

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