Werbung
  • Daniel Ortega

Nicaraguanische Regierung lässt politische Gefangene frei

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Daniel Ortega, Präsident von Nicaragua, und seine Frau Rosario Murillo
Daniel Ortega, Präsident von Nicaragua, und seine Frau Rosario Murillo

Managua. Die nicaraguanische Regierung hat am Dienstag (Ortszeit) 56 politische Gefangene aus der Haft entlassen. Unter ihnen befinden sich nach Berichten der Tageszeitung »La Prensa« die Anführer der oppositionellen Bewegung, die sich für den Rücktritt des linken Präsidenten Daniel Ortega einsetzt. Bereits am Vortag waren 50 Regierungskritiker freigelassen worden. Die Entlassungen gehen auf ein Amnestiegesetz zurück, das die Regierung am Wochenende verabschiedet hat.

Noch immer seien 89 Oppositionelle inhaftiert, erklärte das oppositionelle Bündnis Alianza Cívica (AC) am Dienstag. Diese müssten bis zum 18. Juni entlassen werden. Regierung und AC hatten im Februar einen Dialog zur Beilegung der Auseinandersetzung im Land begonnen. Das Bündnis der Regierungsgegner hatte sich jedoch später geweigert, mit der Ortega-Regierung weiterzuverhandeln, solange nicht alle politischen Gefangenen freigelassen werden.

Ortega hält die Opposition für aus dem Ausland gesteuert - vor allem aus den USA. Er pocht auf die Souveränität seines Landes gegenüber anderen Staaten. Für die Opposition ist der ehemalige Guerillero ein Diktator. epd/nd

Lesen Sie weitere aktuelle Meldungen und Artikel im Stream auf ndTicker.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!