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Unbekannte haben am Samstag an drei Bushaltestellen am Tempelhofer Damm und auf dem Columbiadamm Werbeschaukästen geöffnet und »Zettel mit gegen die Bundeswehr gerichteten Aufschriften« auf Werbeplakate der Bundeswehr geklebt. Darüber informierte die Polizei am Sonntag. Am Morgen bekannte sich eine Gruppe mit dem Namen »Aktionskollektiv Nie wieder Bundeswehr« zu dieser Adbusting genannten Veränderung von Werbung als Mittel der Kritik. Man sei anlässlich des Tages der Bundeswehr, der auf dem Tempelhofer Feld mit einer Flugshow begangen werden sollte, aktiv geworden, hieß es in einem Schreiben. Man wende sich gegen das »Propagandabild vom Militär als gutem Arbeitgeber«, gegen strukturell rechte Einstellungen bei Mitgliedern der Bundeswehr, gegen die Agitation von Männlichkeits- und Gewaltbildern in der Armee, die per Werbekampagnen nach außen getragen würden. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. clk

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