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Bei Neuverträgen die neue Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs beachten

Umwandlung von Bruchteilsgemeinschaften in GbR

  • Von Monika Bohmann-Laing
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die bekanntesten Bruchteilsgemeinschaften sind Grundstücksgemeinschaften und Ehegatten-Grundstücksgemeinschaften. Der Zweck der Gemeinschaft besteht im gemeinsamen Haben und Halten einer Sache. Erst wenn der Zweck der Gemeinschaft darüber hinausgeht oder es ausdrücklich vereinbart wird, entsteht eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts).

Unter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung und entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung (vgl. 2.1 (2) UStAE) hat der Bundesfinanzhof am 22. November 2018 (Az. V R 65/17) entschieden, dass die Bruchteilsgemeinschaft nicht Unternehmer sein kann. Sowohl zivil- als auch umsatzsteuerrechtlich werden Leistungen anteilig durch die Gemeinschafter selbst als Unternehmer erbracht

Die Bruchteilsgemeinschaft selbst schuldet daher keine Umsatzsteuer und ist nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Umsatzsteuerliche Erleichterungen wie zum Beispiel die Kleinunternehmerregelung sind nicht für die Bruc...


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