Von CO 2 -Preis bis mehr Grünstrom

Energieverbände stellen klimapolitische Forderungen an die Bundesregierung vor

  • Von Jörg Staude
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Auch in der deutschen Klimaschutzdebatte spielt die Forderung nach einem einheitlichen CO2-Preis für alle Bereiche eine immer größere Rolle. Meist wird dabei über einen Aufschlag auf die bisherigen Preise für Strom, Gas, Öl und Wärme nachgedacht. Man kann sich aber auch fragen, in welchem Maße bestehende Steuern und Abgaben diese schon jetzt verteuern. Man spricht dann von einer »impliziten CO2-Belastung«. Es geht hier etwa um EEG-, KWK- und Offshore-Umlage, aber auch die seit fast 20 Jahren geltende Ökosteuer.

Ein durchschnittlicher Stromkunde zahlte im Jahr 2017 für die Emission von einer Tonne Kohlendioxid, was beim damals üblichen Strommix einem Verbrauch von rund 2200 Kilowattstunden entsprach, eine »implizite CO2-Abgabe« von 200 Euro, wie eine jetzt vorgelegte Studie im Auftrag des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU) ergeben hat. Besitzer einer Ölheizung hatten für eine Tonne Treibhausgas dagegen nur zehn Euro zu zahlen, wie d...


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