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Neues AKW in Frankreich verzögert sich weiter

Paris. Die Inbetriebnahme des neuen Atomreaktors im nordfranzösischen Flamanville verzögert sich erneut um Jahre: Die Atomsicherheitsbehörde ASN forderte den mehrheitlich staatlichen Betreiber EDF am Donnerstag auf, fehlerhafte Schweißnähte zu reparieren, bevor der Reaktor ans Netz geht. EDF will die Reparaturen nach Angaben der ASN bis Ende 2022 durchführen - zehn Jahre nach dem ursprünglich geplanten Betriebsstart. Die Baukosten haben sich bereits auf fast elf Milliarden Euro verdreifacht. Ursprünglich machte Paris von der Inbetriebnahme von Flamanville die Schließung des ältesten AKW in Fessenheim nahe Freiburg im Breisgau abhängig. Nun betonte Umweltstaatssekretärin Brune Poirson, die Regierung wolle »Kurs halten« und die beiden Reaktoren in Fessenheim 2020 abschalten, wie es Präsident Emmanuel Macron zugesagt hat. AFP/nd

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