Asylbewerberin tot aufgefunden

Cottbus. Eine seit zwei Monaten vermisste 32-jährige Frau aus einer Asylbewerberunterkunft im südbrandenburgischen Hohenleipisch (Elbe-Elster) ist tot. Rechtsmediziner haben gefundene menschliche Überreste mittels DNA-Analyse als Knochen der jungen Frau identifiziert, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Zahlreiche Polizisten hatten tagelang etwa 32 Hektar Waldgebiet sowie unwegsames Gelände mit Bunkeranlagen um die Asylunterkunft abgesucht. Bei der Suche fand die Polizei die skelettierten menschlichen Überreste. Die 32-jährige Kenianerin war am 25. April letztmalig in der Asylunterkunft gesehen worden und galt seither als vermisst. Die Frau lebte zusammen mit ihren beiden Kindern im Alter von anderthalb und vier Jahren und dem Vater der Kinder in dem Wohnheim. Die Polizei hat eine Ermittlergruppe eingerichtet, die die noch unklaren Umstände des Todes der Frau untersuchen soll. dpa/nd

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