»Heideautobahn« vor Bundesrichtern

Leipzig Mit dem umstrittenen Lückenschluss der Autobahn 39 in Niedersachsen, der geplanten Trasse zwischen Wolfsburg und Lüneburg, befasst sich seit Dienstag das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Über elf Klagen gegen das auch als »Heideautobahn« bekannte Projekt, erhoben von Umweltverbänden und Kommunen, gilt es zu entscheiden. Die Kläger befürchten, durch den Bau würde die Natur empfindlich geschädigt. Auch sei das Vorhaben wirtschaftlich unsinnig, so die Kritiker, die auf gestiegene Baukosten verweisen. Das Verkehrsministerium in Hannover räumt ein, der Bau des Teilstücks würde statt der angesetzten 1,1 nun wohl 1,3 Milliarden Euro erfordern, unwirtschaftlich sei der Bau dennoch nicht angesichts der Nutzen, die das Projekt mit sich bringe. Es würde die Lücke in der A 39 schließen, die zurzeit Hamburg und Lüneburg sowie Wolfsburg und Braunschweig verbindet und bei Salzgitter den Anschluss an die A 7 Richtung Süden ermöglicht. haju

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