Im Röntgenlicht auf der Suche nach der Dunklen Energie

Das deutsche Teleskop eRosita soll als Teil des Weltraumteleskops Spektrum-RG die Galaxienhaufen des Universums kartieren. Von Steffen Schmidt

  • Von Steffen Schmidt
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Das Röntgenteleskop eRosita vor der Montage auf der 
Satellitenplattform. Es besteht aus sieben identischen 
Spiegelmodulen mit je 
54 Spiegelschalen.

Angefangen hat es mit dem Urknall. Seitdem dehnt sich das Weltall unentwegt aus. Wäre der Urknall tatsächlich nichts anderes als eine Art gigantische Explosion gewesen, müsste diese Ausdehnung sich verlangsamen. Doch im Jahr 2000 fanden Astronomen etwas Überraschendes: Einige Supernovae, besonders helle Sternenexplosionen, schienen sich statt dessen schneller von uns weg zu bewegen. Es muss also eine Art von Energie geben, die die Expansion fortgesetzt weitertreibt. Da über ihre Natur rein gar nichts bekannt ist, taufte man sie Dunkle Energie. Und wie bei jenem großen Teil der Masse im Universum, die bislang nicht beobachtet werden konnte, auch wenn man ihre Wirkung sieht, heißt Dunkel schlicht: Wir haben keine Ahnung, was es ist. Und das ist für unsere kosmologischen Theorien fatal. Denn ausgehend von den bisherigen Beobachtungen macht die Dunkle Materie etwa 90 Prozent der Masse durchschnittlicher Galaxien und die Dunkle Energie 73 P...

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